Lehrgang eco-bau

Aufbaumodule

In den Aufbaumodulen werden der ressourcensparende Einsatz von Baumaterialien und der sichere Umgang mit Strahlung behandelt. Es geht auch darum, eine gesamtheitliche Sichtweise auf den Planungs- und Bauprozess von nachhaltigen Sanierungen zu erlangen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie wichtige Aspekte des gesunden und ökologischen Bauens von der Planung, Ausschreibung und Vergabe bis zur bis zur Realisierung kontrollieren können.

Zielgruppe: Der Lehrgang richtet sich an Bauherren, Architektinnen und Architekten, Fachplanende und Bauleitende.

Die Module: Die Aufbaumodule ergänzen den Basislehrgang, können aber auch einzeln belegt werden. Sie vertiefen Inhalte in folgenden Themen:

 

Nachhaltiges Bauen - Fokus Baustelle

Nachhaltig Bauen beginnt bei der Bestellung und stellt oft spezifische Anforderungen an die Bauleitung und die beteiligten Unternehmen.
Der Kurs gibt eine Übersicht über die Anforderungen und Hilfen bei der nachhaltigen Baurealisierung. Hierzu gehören zweckdienliche Werkverträge, die Einweisung der Unternehmer, die Prüfung und Dokumentation von Baumaterialien auf der Baustelle und die Durchführung von Raumluftmessungen. Explizit wird auch auf die Aufgaben der Bauleitung bei den Baustellenkontrollen eingegangen und es werden Stolpersteine beleuchtet,

Programm und Anmeldung

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Rückbau und Entsorgung

Ergänzend zum Kurs „Nachhaltiges Bauen - Fokus Baustelle“, werden wichtige Aspekte des Rückbaus und der Entsorgung vertieft.
Bereits vor der Realisierung ist eine gesamtheitliche Betrachtung der Material- und Entsorgungsfragen erforderlich. Während der Bauphase sollte die Bauleitung gute Voraussetzungen dafür schaffen, dass auf der Baustelle möglichst wenig Abfälle entstehen. Nicht vermeidbare Abfälle sollen verwertet und nicht verwertbare umweltgerecht entsorgt werden. Mit Hilfe eines durchdachten Entsorgungskonzepts und einer guten Bauplatzorganisation kann ein geordneter Rückbau umgesetzt werden.
Behandelt werden zudem die Gebäudevoruntersuchung hinsichtlich des Umgangs mit Schadstoffen in Altbauten sowie die Entsorgung gemäss gültiger Richtlinien mit Hilfe geeigneter Fachpersonen.

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Nachhaltige Aussenraumgestaltung

Die nachhaltige Gestaltung von Aussenräumen im Siedlungsgebiet wird im Zuge der Verdichtung immer wichtiger. Doch warum ist sie in der Realität so selten anzutreffen? Wird sie nicht bestellt oder weiss keiner wie sie umzusetzen ist? Gibt es den nachhaltigen Aussenraum überhaupt? Der Kurs liefert anhand von realisierten Beispielen Antworten auf solche Fragen. Er zeigt auch, welche Instrumente helfen, Aussenräume mittels Qualitätskriterien zu analysieren, zu entwickeln und zu bestellen. Dabei geht es stets darum, die Grundsätze der Nachhaltigkeit in die Gestaltung des Siedlungsraumes zu integrieren. Hierfür braucht es aber ein gemeinsames Verständnis zwischen Bestellern, Planerinnen und Umsetzern und den Willen auch neue Wege zu beschreiten.

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Fassaden: nachhaltig, ästhetisch, clever

Die Gebäudehülle und damit die Fassade beeinflussen die Nachhaltigkeit eines Gebäudes entscheidend. Der Kurs zeigt, was hier alles zusammenläuft: Über die Hülle verliert das Gebäude Energie, macht aber auch solare Gewinne – passiver oder aktiver Art. Die Fenster, deren Grösse und Position ermöglichen Ausblicke und versorgen Innenräume mit Tageslicht. Sie können aber auch Probleme bezüglich sommerlichem Wärmeschutz oder Vogelschutz verursachen. Der Sonnenschutz beeinflusst das Raumklima und den Blendschutz. Ein grosser Teil der grauen Energie von Gebäuden steckt in der Hülle, und ihre Gestaltung entscheidet mit über die Nutzungsflexibilität. Schliesslich schützt sie auch noch vor Aussenlärm. Durch geschickte Gestaltung können viele dieser und weiterer Aspekte optimiert und damit die Nachhaltigkeit des gesamten Gebäudes gesteuert werden.

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Graue Energie

Graue Energie wird im Zusammenhang mit der Energieeffizienz von Gebäuden immer wichtiger. Im Kurs werden Berechnungs- und Beurteilungsmethoden wie der Effizienzpfad Energie, die Berechnung der grauen Energie nach Minergie-Eco und Standard nachhaltiges Bauen Schweiz eingeführt. Zudem werden Instrumente erläutert, die die Herstellungsprozesse verschiedener Baustoffe vergleichen.

An Beispielen werden die eingeführten Berechnungs- und Beurteilungsmethoden (Bauteilkatalog, Merkblatt SIA 2032 und Merkblatt SIA 2040) zum Ermitteln der grauen Energie von Gebäuden und zum Erstellen von Ökobilanzen angewendet und das erworbene Wissen wird vertieft.

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Nachhaltig sanieren

Ersatzbau oder Sanieren? Ist diese erste Frage beantwortet, sind der bauliche Zustand geklärt und die Zielvereinbarungen für den Umbau definiert, gilt es frühzeitig ein ganzheitliches Konzept für den Umbau zu erstellen.

Oft geht es den Bauherren in erster Linie um eine energetische Sanierung und eine Wertsteigerung. Es gibt jedoch viele Gründe für die Optimierung des Gebäudes hinsichtlich ökologischer und gesundheitsrelevanter Kriterien. Anhand von Fallbeispielen wird von der Strategie bis zur Erfolgskontrolle erläutert, wie die Stellschrauben für gesundes und ökologisches Bauen richtig gestellt werden und wo Stolpersteine lauern.

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Strahlung vermeiden – Elektrosmog

Elektrosmog ist aktueller denn je: Verkabelungen, Steuerungen, künstliche Beleuchtung, mobile Kommunikation etc. erzeugen elektromagnetische Strahlung. Im Kurs wird einerseits auf die gesundheitlichen Effekte eingegangen. Andererseits wird erörtert, was in der Planung von Gebäuden getan werden kann, um Elektrosmog so weit wie möglich zu vermeiden.

Die Teilnehmenden setzen sich mit dem Instrument des NIS-Zonenplans und weiteren planerischen Grundsätzen auseinander. Zudem erhalten sie Tipps und Tricks, wie Gebäude optimal ausgerüstet werden (Beleuchtung, Verkabelungen etc.).

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Strahlung vermeiden – Radon

Radon ist ein natürliches, aber radioaktives Edelgas, das beim Zerfall von Uran im Erdreich entsteht. Es tritt vom Untergrund her in Häuser ein, was zu erhöhter Radonkonzentration im Innern führen kann. Eine hohe Radonkonzentration ist ein gesundheitliches Risiko für die Nutzer und Nutzerinnen. Im Kurs wird gezeigt, wie die Belastungen durch optimale Planung und Realisierung vermieden oder reduziert werden können.

Programm und Anmeldung


Anmeldung zu aktuellen Kursen
Auf der SIA-Website, im Kursprogramm von SIA Form finden Sie die Links für die Anmeldung. Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen für SIA-Form.

Kontakt

Bei Fragen zu Ablauf und Inhalten kontaktieren Sie uns:
Geschäftsstelle eco-bau
Marianne Stähler
bildung(at)eco-bau.ch
Tel. 044 241 27 40

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