Newsarchiv

2018

8.2.2018
Fachtagung eco-bau und NNBS 2018: Innovative Bauweisen

An der nächsten Fachtagung von eco-bau und NNBS vom 15. März 2018 in Zürich geht es um «Innovative Bauweisen». Dabei steht die Frage im Raum, wie 2050 gebaut wird und welche Innovationen im Holz-, Hybrid- und Massivbau bereits heute umgesetzt werden. Neben Pionieren kommen auch Forscher zu Wort. Ausserdem werden bereits realisierte Projekte besprochen.

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Der Nachmittag bietet drei parallele Workshops zu Hybridbauweise, zu integraler Planung mit BIM und zum Bauen in Zeiten des Klimawandels. Je eine Exkursion führen ins Hunziker-Areal und in den Campus ETH Zürich Hönggerberg. Dort können das ArchTecLab und das House of natural Resources besichtigt werden.

Im Rahmen der Tagung halten eco-bau, NNBS und SGNI ihre Mitgliederversammlungen ab. Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich, der Hochschule Luzern, der Berner Fachhochschule und der Fachhochschule Nordwestschweiz durchgeführt.

Programm (PDF)

Anmeldung (über unseren Ticketing-Partner)
Hinweis: Im Anmeldeformular erscheinen nur die Nachmittagsveranstaltungen, die noch nicht ausgebucht sind.

2017

22.12.2017
Lehrgang eco-bau 2018

Die Daten für den nächsten Lehrgang eco-bau zum nachhaltigen Bauen stehen fest. Der Kurs besteht wieder aus vier Modulen. Drei davon können auch einzeln belegt werden. Das Vierte ist eine Praxisarbeit, es ist den Absolventen des ganzen Lehrgangs vorbehalten. Ein erfolgreich absolvierter Lehrgang eco-bau ist eine Voraussetzung dafür, dass sich die Absolventen und ihre Organisation als Fachpartner eco-bau akkreditieren können.

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Themen und Daten:

Flyer (PDF)

 

22.12.2017
eco-bau an der Swissbau18

Vom 16. bis 20. Januar 2018 wird eco-bau an der Swissbau vertreten sein. Neben dem Infostand (Halle 1.0, Süd, Stand F10) wird es auch zwei Workshops im Rahmen des Focus-Programms geben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Flyer (PDF)

 

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Die Workshops:

Innenraumklima – was Planer und Betreiber voneinander lernen können
Dienstag, 16.1.18, 14.15-15.15

Welche Faktoren sind zu beachten, wenn man Gebäude betreiben will, die nicht kostengünstig und energieeffizient sind, sondern auch den Nutzenden ganzjährig ein komfortables, gesundes Umfeld bieten?
Hierfür wurde von der ZHAW zusammen mit der Universität Chalmers Göteborg eine Studie zum nachhaltigen Bürobau gemacht, die im Rahmen des Workshops präsentiert wird. Doch was heisst es für die Architekten? Wo legen sie einen Schwerpunkt, damit ein gesundes Innenraumklima entstehen kann? Im Workshop geht es darum, wie sich Betreiber und Planer unterstützen können, so dass am Schluss die Nutzenden zufrieden sind. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit SGNI durchgeführt.

Weitere Informationen und Anmeldung

Nachhaltigkeit fördern durch Digitalisierung?
Freitag, 19. 1. 18, 14.15 – 15.15
Die Digitalisierung, so hört man, soll in Wirtschaft und Technik wahre Wunder bewirken, so auch im Bau. Dort soll sie die Nachhaltigkeit von Gebäuden verbessern. Doch kann sie das in der Realität wirklich einlösen?

Schaffen wir damit endlich die seit langem geforderte integrale Planung? Und wird die Nachhaltigkeit zum integralen Bestandteil? Die Veranstaltung zeigt die unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnisse von Bauherr, Planer, Forscher und Dienstleister. Die Veranstaltung wird zusammen mit dem NNBS und dem CRB durchgeführt.

Weitere Informationen und Anmeldung

9.11.2017
Minergie-Eco 2018

Die Arbeiten für den Standard Minergie-Eco 2018 laufen derzeit noch. Neu wird der Zusatz „Eco“, der für gesundes und ökologisches Bauen steht, für fast alle Gebäudekategorien sowohl für Neubauten wie auch Sanierungen verfügbar sein. Hinzu kommen die Nutzungskategorien Restaurants, Spitäler, Gewerbebauten und Museen. Für kleine Schulbauten (häufig Kindergärten) wird neu auch ein vereinfachtes und kostengünstiges Nachweisverfahren angeboten.

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Neben den neuen Gebäudekategorien, erhielt der Standard nur geringfügige Apassungen. Die Ausschlusskriterien haben sich kaum verändert. Die Anforderungen an die ökologische Umgebung (früher Rodung), der Umgang mit Regenwasser (früher Grauwassernutzung) und das Tageslicht-Tool wurden dem aktuellen Stand des Wissens resp. der Normen angepasst. Um das Bauen mit Minergie-Eco zu vereinfachen, wurde der Standard mit der Methodik eco-bau abgeglichen. Sie ist Grundlage für die Materialempfehlungen von eco-bau. Neu ist es möglich, mit den Produktelabels Eco-1- und Eco-2 fast alle Kriterien von Minergie-Eco zu erfüllen.

Minergie-Eco 2018 wird per 1.1.2018 auf der Website von Minergie verfügbar sein. Zuständig für die Weiterentwicklung des Standards ist der Fachbereich Gebäude von eco-bau und die Fachgruppe Minergie-Eco.

 

3.8.2017
Vereinfachte Berechnung des thermischen Komforts in Räumen

Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL) hat zusammen mit dem Amt für Hochbauten der Stadt Zürich (AHB) ein Werkzeug für Berechnungen im Zusammenhang mit dem sommerlichen Wärmeschutz entwickeln lassen.

 

 

 

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Anlass für diese Entwicklung waren die nach der Revision der Normen SIA 382/1 und SIA 180 immer aufwändiger gewordenen Berechnungen.

Das Werkzeug zeigt anhand weniger Parametereingaben, ob der som-merliche Komfort eines geplanten Raumes die Anforderungen nach SIA 180 erfüllt. Gleichzeitig liefert es eine Abschätzung, in welcher Grös-senordnung die tatsächlich zu erwartenden Komfortbedingungen im Raum liegen werden.
Das Werkzeug kann bei Yvonne Züger, AHB, bezogen werden.

yvonne.zueger-fuerer@zuerich.ch
Schlussbericht zur Studie „Sommerlicher Wärmeschutz“

19.7.2017
Methodik eco-bau – problematische Stoffe von Bauprodukten in der Nutzung

Der Verein eco-bau fördert die Verwendung von schadstoff- und emissionsarmen Bauprodukten. Hierfür hat er die Methodik eco-bau entwickelt, die die Grundlage für seine Empfehlungen liefert, beispielsweise für die Eco-BKP, Eco-Devis oder Eco-Produkteliste. Die zugrundeliegende Bewertungssystematik ist auch in die Vorgaben für die Gebäudelabel Minergie-Eco und SNBS eingeflossen.

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Ein Ansatzpunkt zum Vermeiden von schadstoffhaltigen Bauprodukten ist, Stoffe mit bestimmten Eigenschaften zu ersetzen. Damit sind z. B. Stoffe gemeint, die besonders schwerwiegende und langfristige Wirkun-gen auf Gesundheit und Umwelt haben. Hier stützt sich die Methodik auf die europäische Chemikalienverordnung REACH ab, die diese Stof-fe als „besonders besorgniserregende Stoffe“ (SVHC) bezeichnet. Daneben gibt es auch noch Stoffe, die eine „geringe Gefährdung“ aufweisen. In der Methodik werden problematische Stoffe auf der Liste der  „umwelt- und gesundheitsrelevanten Bestandteile“ mit ihrer H-Nummer aufgeführt und in der Bewertung „abgestraft“.
Beschrieb der Methodik eco-bau

 

19.7.2017
Arbeitssicherheit beim Einsatz von chemischen Produkten

Die Suva hat eine Broschüre mit dem Titel „Chemikalien im Baugewerbe, alles andere als harmlos“ publiziert. Darin werden Chemikalien und ihre gesundheitlichen Risiken beschrieben wie auch die Grundregeln im Umgang mit ihnen. Behandelt werden etwa Kunst- oder Epoxidharze oder auch, wie VOC-haltige Produkte richtig gelagert werden.

 

 

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Die Arbeitssicherheit in der Schweiz ist via Gesetze abschliessend geregelt und über den Vollzug wacht die Suva. Deshalb verzichtet eco-bau auf separate Empfehlungen. Es lohnt sich aber immer, das Arbeitssi-cherheitskonzept hinsichtlich problematischer Stoffe zu überprüfen.
SUVA-Publikation

7.4.2017
Fachtagung eco-bau und NNBS 2017 - zusammengefasst

Fachtagung eco-bau/NNBS Impressionen

Der Saal im Kongresszentrum des Basler St.-Jakob-Stadions war ziemlich ausverkauft, als die Eco-bau-Präsidentin Friederike Pfromm und NNBS-Präsident Martin Hitz die Gäste begrüssten. Rund 250 waren diesmal gekommen, um Antworten auf die Frage: „Sanierung, Umnutzung oder Ersatzneubau?“ zu erhalten.

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Die Sicht des Immobiliendienstleisters
Auf Pfromm und Hitz folgten die Grussworte von Thomas Blanckarts, Leiter des Hochbauamts Kanton Basel-Stadt, und von Olivier Meile, Bundesamt für Energie. Als erster Referent erläuterte Daniel Grando, Leiter Development Consulting Halter Immobilien, wie er als Immobiliendienstleister an das Thema herangeht. Seine Erfahrung ist, dass in der Planung grundsätzlich viel zu schnell auf eine bauliche Lösungen hingesteuert wird. Deshalb erarbeitet er für eine Bestandesliegenschaft jeweils eine Strategie, auf der die Planung aufbauen kann.

Fachtagung eco-bau/NNBS: Friederike Pfromm
Friederike Pfromm begrüsst die Tagungsteilnehmer

Dabei geht er wie folgt vor: Als Erstes werden die Potenziale eruiert, beispielsweise hinsichtlich Kosten, Risiken, Erträgen, Wert und Ökologie. Danach werden Varianten erarbeitet. Je nach Liegenschaft können die vom „Weiterbetrieb“ über „geringfügige Sanierung“, „umfassende Sanierung mit Erweiterung“ bis zum Ersatzneubau reichen. Diese Varianten werden dann bewertet, und zwar unter Berücksichtigung des ganzen Lebenszyklus. Das fängt beim Grundstück und seinem Kontext an, führt über Aspekte wie Flächeneffizienz, Energie, Ökologie bis zu den Lebenszykluskosten. Basierend auf dieser Bewertung wird eine Variante zur Weiterbearbeitung vorgeschlagen. Dieses Konzept lässt sich auf Einzelobjekte und auch auf ganze Portfolios anwenden. Wie das in der Praxis geht, zeigte Grando anhand der Chancen-Risiken-Analyse, die sein Unternehmen für das Objekt Claridenstrasse in Zürich gemacht hat.

Ersatz in anspruchsvollem Umfeld
Emanuel Christ von Christ & Gantenbein AG liess die Gäste an den grundsätzlichen Überlegungen teilhaben, die schliesslich zum Erweiterungsbau des Kunstmuseums Basel führten. Hier ging es ja darum, dem bestehenden Gebäude eine Erweiterung hinzuzufügen.

Für Christ steht bei Erneuerungen jeglicher Art vor allem und immer das Verhältnis zum Kontext im Vordergrund – also Aspekte wie architektonische Autonomie, Abgrenzung, Harmonie etc. Der Kontext beim Kunstmuseum war anspruchsvoll. Einerseits galt es dem bestehenden, hochwertigen Altbau Rechnung zu tragen, andererseits war das verfügbare, mehrfach gefaltete Grundstück alles andere als leicht zu bebauen. Der alte und der neue Bau sollten ja als Teil des gesamten „Systems Kunstmuseum“ funktionieren und auch so wahrgenommen werden.

Damit der Neubau nachhaltig werden konnte (gefordert war Minergie-P-Eco) mussten für verschiedene Probleme innovative Lösungen gefunden werden. Dazu gehört etwa die geregelte Tageslichtführung, bei der durch relativ kleine Deckenöffnungen mit hohem Reflexionsanteil qualitativ hochwertiges Licht in Ausstellungsräume geführt wird. Das reduziert nicht nur den Strombedarf für die Beleuchtung, sondern reduziert auch den sommerlichen Wärmeeintrag und somit den Energiebedarf für die Kühlung.

Fachtagung eco-bau/NNBS: Emanuel Christ
Emanuel Christ von Christ & Gantenbein

Ersatz mit Gewinn für die Allgemeinheit
Ganz anders stellte sich wiederum die Aufgabe bei den Baloise Versicherungen, wie Philippe Fürstenberger, Gesamtprojektleiter Baloise Park und Mitglied der Direktion, in seinem Referat ausführte. Hier war der Ausgangspunkt ein ganzes Areal, unter anderem mit einem 35-jährigen Hotel und einem 60-jährigen Bürogebäude.

In seinem Referat zeigte er, wie bei der Beurteilung des Bestands vorgegangen wurde. Sowohl beim Hotel als auch bei den Bürobauten war die Gebäudestruktur entscheidend dafür, dass sich die Basler Versicherungen für den Ersatz und gegen die Sanierung entschieden. Die Gebäude wären mit vertretbarem Aufwand nicht an die heutigen Anforderungen anzupassen gewesen. Hinzu kommt, dass die zu erwartende Rendite nach der Sanierung gesunken wäre – einerseits, weil sich die Mieterträge über den Lebenszyklus kaum hätten steigern lassen und andererseits, weil die Betriebskosten mit dem Alter steigen.

Am Ende resultierte ein Bebauungsplan, in dem die Stadt den Bauherrn zum nachhaltigen Bauen verpflichtete. Damit ging man in die Testplanung. Herausgekommen ist ein Projekt mit drei grossen Gebäuden und - als schönem Nebeneffekt – einem neuen öffentlichen Platz. In Zahlen ausgedrückt: Nach Abschluss der letzten Bauphase werden 620 moderne Arbeitsplätze für die Baloise Group, ein neues Businesshotel der gehobenen Sternekategorie sowie 15 000 m2 Büro- und Verkaufsfläche an attraktiver Lage zur Verfügung stehen.

Sanieren und dabei Fläche gewinnen
Gegen den Ersatz und für die Sanierung entschied sich Syngenta bei ihrem Bürogebäude Rosental, wie Johannes Kretzschmar ausführte. Er war bei der Gruner AG, Basel, für das Projekt verantwortlich. Ein wesentlicher Aspekt, der für die Sanierung sprach, war die graue Energie. Beim Umbau galt es verschiedene Anforderungen zu erfüllen. So sollte beispielsweise der Charakter der bestehenden, markanten Gebäudegruppe erhalten bleiben. Weiters musste man die Baulogistik und den Baulärm im intensiv genutzten Umfeld in den Griff bekommen. Das Gebäude musste an die heutigen Normen (zum Beispiel für Brandschutz und  Erdbebensicherheit) angepasst, die bestehende Quartiertrafostation ersetzt, das Mitarbeiterrestaurant im Innenhof des Ensembles erneuert und ein modernes Bürolayout realisiert werden. Am Ende sollte das Ganze nach Minergie-P-Eco zertifiziert werden.

Was das Büro-Layout anbelangt: Durch Verschieben der Fassaden nach aussen konnte eine Fläche gewonnen werden, die etwa einem zusätzlichen Geschoss entspricht. Eher schwierig gestaltete sich die Raumakustik in den neuen, offenen Büroflächen. Lüftung, Heizung und Kühlung wurden in die Decke integriert. Die Umsetzung der Vorgaben von Minergie-P-Eco sei durchaus anspruchsvoll gewesen, konnte aber durch intensive Begleitung der Bauarbeiten gelöst werden.

Sanieren trotz 70er-Jahre Betonklotz
Auch bei der Sanierung der Schulanlage Bäumlihof in Basel war die Gebäudestruktur ein Knackpunkt, wie Bernhard Gysin, Leiter Schulen beim Hochbauamt Kanton Basel-Stadt, erklärte. Das Mitte der 1970er-Jahre gebaute Gymnasium entsprach weder den baulichen noch den schulischen Anforderungen von heute. Es war architektonisch nicht sonderlich wertvoll teilweise in schlechtem Zustand. Insgesamt gab es also wenige Gründe, die Gebäude nicht zu ersetzen.

Fachtagung eco-bau/NNBS, Bernhard Gysin
Bernhard Gysin vom Hochbauamt des Kantons Basel-Stadt

Eine umfassende Zustandsanalyse zeigt dann doch, dass sich mit dem Bestehenden eine moderne Schulanlage realisieren liess. Für die Sanierung sprach auch, dass es im Umfeld der Schule gar nicht genug Platz für einen Neubau gab. Klar war, dass der Kanton seiner Vorbildfunktion gerecht werden und eine nachhaltig Lösung finden wollte. Als Vorgabe galt, dass die Anlage den Standard Minergie-P-Eco oder ein gleichwertiges Niveau erreichen sollte. Das bedeutete unter anderem: Die Energiekennzahl musste von 300 MJ/m2 auf 24,2 MJ/m2 gesenkt werden.

Interessant waren die Randbemerkungen zur Zertifizierung: Zuerst wollte man aus Kostengründen eher darauf verzichten und nur „gleichwertig“ bauen. Wegen der absehbaren Probleme bei der Qualitätssicherung und der Überprüfung der Resultate, entschloss man sich dann doch zu zertifizieren, zumindest nach Minergie-Eco. (Das „P“ wurde wegen der schwierig umzusetzenden Perimeterdämmung fallen gelassen.) Zu erwähnen bleibt, dass die ganze Anlage im laufenden Betrieb umgebaut wurde.

Zuerst schauen, dann bauen
Das Fazit aus der Veranstaltung könnte etwa so lauten: Nicht zu früh auf bauliche Lösungen hinarbeiten, sondern zuerst eine gründliche Auslegeordnung machen. Sie bildet die Grundlage dafür, die richtige Strategie für die Weiterentwicklung der jeweiligen Liegenschaften zu finden.

Von den Workshops am Nachmittag waren die beiden zu den Themen „Sanierung und Ersatzneubau“ sowie „Neue Sanierungskonzepte“ sehr beliebt. Bei den Exkursionen konnten die am Vormittag besprochenen Objekte besucht werden. Hier schwang das Kunstmuseum Basel im Interesse der Besucher weit oben aus. Gut besucht waren diesmal auch die Versammlungen von eco-bau, NNBS und SGNI. Die nächste Fachtagung von eco-bau und NNBS wird am 15. März 2018 stattfinden - reservieren Sie sich den Termin.

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1.3.2017
Fachtagung eco-bau und NNBS: Sanierung, Umnutzung oder Ersatzneubau?

An der diesjährigen Fachtagung wird erörtert, in welchen Fällen sich eine Sanierung respektive Umnutzung lohnt und wann ein Ersatzneubau der richtige Weg ist. Um dies entscheiden zu können, müssen die Erneuerungsvarianten an wichtigen Kriterien wie Identität, Energieeffizienz, zeitgemässer Struktur überprüft und die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden.

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Das Thema wird in den Referaten vom Vormittag anhand von vier in der Stadt Basel gebauten Beispielen erörtert. Sie können am Nachmittag besichtigt werden. Die Workshops vom Nachmittag bieten zudem die Möglichkeit, einzelne Aspekte zu vertiefen.

Das Programm am Vormittag wird simultan auf Französisch übersetzt, das am Nachmittag teilweise. Im Anschluss an die Tagung finden die Vereinsversammlungen von eco-bau, NNBS und SGNI statt. Ein Apéro riche schliesst das Ganze ab.

Zielpublikum: Investoren, Bauherren, Projektentwickler, Architektinnen, Baubehörden und weitere Interessierte.

Programmflyer (PDF-Datei)

Anmeldung über unseren Ticketing-Partner
Hinweis: Im Anmeldeformular erscheinen nur die Nachmittagsveranstaltungen, die noch nicht ausgebucht sind.

1.3.2017
Erste Fachpartner zertifiziert!

Vor einigen Monaten wurde das Programm Fachpartner eco-bau gestartet. Bereits sind 15 Firmen aus der Deutschschweiz und 4 Firmen der Romandie gelistet. Mit dem Titel Fachpartner eco-bau werden Firmen ausgezeichnet, welche vertiefte Kenntnisse in der Planung und Realisierung von nachhaltigen Bauten haben.

Mehr zum Fachpartner eco-bau

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24.1.2017
Lehrgang eco-bau zum nachhaltigen Bauen

Der Verein eco-bau bietet ab März 2017 zusammen mit SIA-Form zum zweiten Mal den Lehrgang zum nachhaltigen Bauen an. Die Teilnehmenden lernen, wie sie die unterschiedlichen Anforderungen und Zielkonflikte beim gesunden und ökologischen Bauen meistern und wie sie Planungsinstrumente effizient einsetzen.

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Sie erfahren, wo die Stellschrauben für ein nachhaltiges Gebäudekonzept liegen und wie sich Projektentwürfe damit optimieren lassen. Zudem werden die Faktoren erläutert, die das Innenraumklima prägen. Die ökologische Materialwahl wird anhand von Praxisbeispielen behandelt.

Der Lehrgang besteht aus vier Kurstagen mit einer Vertiefungsarbeit aus dem persönlichen Arbeitsumfeld.

Zielgruppe: Bauherren, Architektinnen und Architekten, Fachplanende und Bauleitende.

Daten

7.3.2017 Integrale Planung und Standards für Nachhaltiges Bauen
4.4.2017 Gesundes Innenraumklima
9.5.2017  Ökologisches Materialkonzept
13.6.2017 Optimierung der Planung nach Eco-bau-Kriterien
(Praxisarbeit)

 

Informationen und Anmeldung

Die Kurse können nur über die Website von SIA-Form gebucht werden. Dorthin gelangen Sie durch Anklicken der obingen Links. Kontakt: bildung@eco-bau.ch
Programm (PDF)

2016

21.12.2016
Bauen mit CEM III/B

Aus architektonischen Gründen und aus Überlegungen der Nachhaltigkeit wird von der öffentlichen Hand für Hochbauten gerne die Zementart CEM III/B ausgeschrieben. Die Vorzüge dieser Zementart sind vielfältig.

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Sie eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten und unterstützen die ökologisch interessierte Bauherrschaft dabei, ihren Gebäudepark im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft zu gestalten. Dem etwas geringeren Karbonatisierungswiderstand (vor allem Betonsorten NPK A und NPK B) kann mit einfachen Massnahmen begegnet werden. Die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes bleibt so auf jeden Fall gewährleistet.

Weitere Informationen

17.10.2016
Kurs: Alters- und Pflegeheime nachhaltig und gesund bauen

Am 10. November organisieren Pusch und eco-bau einen Kurs zum nachhaltigen und gesunden Bauen von Alters- und Pflegeheimen. Die Teilnehmenden lernen, wie nachhaltige Gebäude bestellt werden können und welche projektbegleitenden Inputs es von der Bauherrschaft braucht, damit die Umsetzung ein Erfolg wird. Der Kurs findet im Alters- und Gesundheitszentrum Tägerhalde, Küsnacht ZH statt, das am Nachmittag auch besichtigt werden kann. Weitere Informationen und Anmeldung

21.6.2016
Kurs graue Energie I Lehrgang eco-bau

Im Kurs werden Berechnungs- und Beurteilungsmethoden wie der Effizienzpfad Energie, die Berechnung graue Energie nach Minergie-Eco und Standard nachhaltiges Bauen Schweiz eingeführt. Zudem werden Instrumente erläutert, die die Herstellungsprozesse verschiedener Baustoffe vergleichen.

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An Beispielen werden die vorgängig eingeführten Berechnungs- und Beurteilungsmethoden (Bauteilkatalog, Merkblatt SIA 2032 und Merkblatt SIA 2040) zum Ermitteln der grauen Energie von Gebäuden und zum Erstellen von Ökobilanzen angewendet und das erworbene Wissen wird vertieft.

Zielpublikum: Bauherren, Architekten und Planer

Datum, Ort: Dienstag, 30.8.2016, 9.00 - 17:00, SIA-Form-Schulungszentrum, Zürich

Flyer

Anmeldung

Weitere Informationen zum Lehrgang eco-bau

18.4.2016
Medien-Echo zur Fachtagung von eco-bau und NNBS 2016

Zur diesjährigen gemeinsamen Fachtagung von eco-bau und NNBS sind verschiedene Berichte in den Medien erschienen. In den teilweise sehr ausführlichen Beiträgen wurde das Gesagte differenziert aufgenommen und aus verschiedenen Gesichtspunkten aufgearbeitet.

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Machen Sie sich ein Bild:

Architektur am Gängelband der Technik?“ in Tec21 Online, Autor: Paul Knüsel

Lowtech: komplexer in der Planung, einfacher im Unterhalt“ in Swiss-Architects Online, Autorin: Inge Beckel

eco-bau und NNBS: Wie viel Technik erfordert nachhaltiges Bauen?“ in EE-News Online, Autor: Toni Rütti

22.3.2016
Fachtagung eco-bau/NNBS 2016 - zusammengefasst

Eindrücke von Fachtagung eco-bau/NNBS 2016

Rund 230 Teilnehmer besuchten am 17. März die Fachtagung von eco-bau und dem Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS). Im Zentrum stand dieses Jahr die Frage, wie viel Technik ein nachhaltiges Gebäude braucht respektive verträgt. Die Referate des Vormittags spannten einen weiten Bogen von neusten Ergebnissen aus der Feldforschung über grundsätzliche Philosophien und Konzepte zum Umgang mit Technik am Bau bis zu den Erfahrungen mit gebauten Beispielen.

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Hoch automatisierte Gebäude kaum nachgefragt

Karin Frick vom Gottlieb Duttweiler Institut berichtete über die Erkenntnisse aus der Studie „Smart Home 2030“. Sie zeigte unter anderem, dass die Nutzer hoch automatisierte Gebäude noch kaum nachfragen und der Markt momentan von den Anbietern getrieben wird. Interessant ist auch, dass Architekten und Bauingenieure das Thema für deutlich weniger relevant halten als etwa Gebäudetechniker oder Elektroplaner/-installateure. Als grösste Hürden auf dem Weg zum automatisierten Zuhause wurden der Preis, die Störanfälligkeit, die Kompatibilität der Systeme und die Fragen um die Datensicherheit identifiziert. Aber nichts destotrotz: Frick vermutet, dass es hier ähnlich ablaufen wird, wie bei den Smartphones: „Zuerst will es keiner und dann kann keiner mehr darauf verzichten“. Das heisse für die Branche: gerüstet sein, kooperieren und den Markt besetzen, bevor es ausländische Grosskonzerne wie Google oder Amazon tun. Die preschen nämlich bereits mit einschlägigen Angeboten vor.

Zurück zu autochthonen Gebäuden

Volker Ritter ergänzte den Blick des Forschers um Aussagen aus der qualitativen Studie der Uni Liechtenstein zum Thema „Wie viel Technik braucht das nachhaltige Haus?“. Sie basiert auf Beträgen von 22 Experten. Wie vor ihm schon Karin Frick, stellte er fest, dass sowohl Bauherren als auch Architekten und Planende dem forcierten Einsatz von Technik eher skeptisch gegenüberstehen. Sie befürchten etwa zu hohe Kosten, überforderte Nutzer oder Betreiber und mangelnde Nachfrage auf dem Käufer- respektive Nutzermarkt.

Volker Ritter bei seinem Referat während der Fachtagung eco-bau/NNBS 2016
Volker Ritter: Technik muss vor allem "smart" sein.

Im Grunde kranke die Diskussion um Low- oder Hightech aber schon daran, dass die Begriffe nicht hinlänglich definiert seien. Sie liessen sich nur projektbezogen und für die jeweiligen Phasen des Lebenszyklus festmachen. Aber eine gewisse Grundhaltung zu „weniger ist mehr“ scheint in der Branche doch festzustellen sein. Interessanterweise gebe es trotzdem immer wieder schlecht konzipierte oder mangelhaft auf ihren Standort abgestimmte Gebäude, die durch viel Technik überhaupt erst gebrauchsfähig gemacht werden. Folgerichtig forderte er ein Zurück zu „autochthonen“ Gebäuden, die standort- und klimazonengerecht geplant sind.

Ritter empfiehlt im Zusammenhang mit dem Einsatz von Technik immer zu fragen, ob der technische Aufwand für die Nachhaltigkeit notwendig ist und die Ziele nicht auch durch andere (einfachere) Lösungen erreicht werden können. Am Ende sei es nicht entscheidend, ob ein Gebäude lowtech oder hightech sei – es müsse vor allem „smart“ sein.

Hinterfragen, reduzieren, optimieren

Andreas Hofer von der Baugenossenschaft „mehr als wohnen“ informierte über die Erfahrungen mit der gleichnamigen Überbauung in Zürich. Dort wurden auf einem grossen ehemaligen Industrieareal 10 Wohngebäude mit unterschiedlichen technischen Konzepten hochgezogen. Im Vordergrund stand aber, die Häuser von der Architektur her so robust zu planen, dass sie auch mit einfacher Technik funktionieren. Das bedinge aber, dass man vor dem Bau viel rechne und simuliere und vor allem auch die künftigen Nutzer einbinde.

Viel lasse sich für die Nachhaltigkeit auch gewinnen, wenn der bauliche Aufwand optimiert werde. Hierzu gehört etwa die Reduktion der Materialstärken von Decken und Wänden, aber auch der Anteil an Untergeschossen. Hinterfragen sollte man auch die Quasistandards im Bau wie etwa die generell geforderten 24 °C im Bad, die erhöhten Schallanforderungen oder der Umgang mit dem Kaltluftabfall vor Fenstern. Ein weiterer Aspekt, der bei der Züricher Überbauung eher zu Lowtech-Lösungen geführt hat, ist die Datensicherheit. Hochgradig automatisieren heisst ja vernetzen, und da fragt sich immer, wer am Ende was mit den anfallenden Daten treibt. Unter dem Strich habe sich der Ansatz bewährt. Entstanden sei in Zürich eine der günstigsten Siedlungen der letzten Jahre, und trotzdem bieten die Gebäude eine gewisse Grosszügigkeit. „Architektur ist wichtig“, schloss Hofer, „und dies lassen wir uns von den Fachplanern nicht nehmen.“

Das Beste aus zwei Welten

Jürg Spring, Bereichsleiter Bauherrenvertreter/-Beratung Swisscom AG, führte die Teilnehmer an das „Objekt des Tages“, den Businesspark in Ittigen heran. Dabei erfuhr man nebenher, dass die Telekomfirma mit rund 13 000 Objekten, darunter 1000 Betriebsliegenschaften und 90 Bürogebäude, eine der Grossen in der Schweizer Immobilienbranche ist. Der Businesspark wurde für 1700 Arbeitsplätze dimensioniert. Für die Swisscom war von Anfang an klar, dass es ein Leuchtturmobjekt hinsichtlich Nachhaltigkeit werden sollte. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Nutzer im Gebäude wohl fühlen und dort gerne arbeiten.


Florian Lünstedt (vorn) und Martin Meier bei ihrer Vorstellung des Swisscom-Businessparks

Florian Lünstedt, Atelier 5 Architekten, und Martin Meier von Ernst Basler + Partner gingen anschliessend in die Details: Das 45 000-m2-Gebäude hat 130 Mio. Franken gekostet. Damit gehöre es, auf den Arbeitsplatz heruntergerechnet, zu den eher günstigen Bürogebäuden. Dies mag angesichts der ausgeklügelten Gebäudetechnik erstaunen, die sowohl Low- als auch Hightech kombiniert, insbesondere bei Heizung, Lüftung und Kühlung. Ein Beispiel ist die bedarfsgesteuerte Lüftung, die das grosse, überdeckte Atrium quasi als Lunge nutzt. Dabei wird die Luft hauptsächlich durch den natürlichen, aber kontrollierten Kamineffekt gefördert, unterstützt von kleinen, in den Überströmöffnungen der Räume installierten Ventilatoren. Interessant auch die Wärme-/Kälteversorgung: Ihr Heizkreis wird von der Abwärme der Serverräume und einem Erdwärmesondenfeld mit Wärmepumpe gespeist. Der Kühlkreis arbeitet ebenfalls via Wärmepumpe auf die Sonden, wir aber ergänzt um einen Hybrid-Kühlturm ohne Kältemaschine. Damit gelang es auch in der heissesten Zeit des letzten Sommers, ein angenehmes Klima zu erhalten. Hierbei halfen auch die grossen Speichermassen des Gebäudes.

Dieses Gesamtsystem sei, so Meier, nur zu beherrschen gewesen, weil während der Planung ausgiebig simuliert wurde. Wichtig sei auch gewesen, dass die Ergebnisse dieser Simulationen der Bauherrschaft verständlich kommuniziert wurden. Meier plädierte dafür, in der Diskussion anstelle von Lowtech und Hightech den Begriff Smart-Tech zu verwenden. Die Frage sei ja nicht, ob die Technik komplex, oder einfach, neu oder alt sei – sondern, ob sie funktioniere. Erfahrungsgemäss bedingten einfache und robuste Lösungen aber eine umso aufwendigere Planung.

Fazit

Insgesamt liesse sich die Tagung etwa folgendermassen zusammenfassen: Was der Mensch braucht, ist vor allem ein gutes, in sich robustes Gebäude. Dieses rüste man klug mit so viel guter Technik wie nötig aus. Dabei scheue man keinen Rechen- und Simulationsaufwand und achte darauf, dass das Ganze einfach bedien- und für die Nutzer nachvollziehbar bleibt.

Was die Branche als solche angeht: Sie sollte sich im Klaren sein, dass der Anteil an Technik am Gebäude in Zukunft wachsen wird. Dies gilt besonders für die Elektronik, die immer billiger und hoffentlich auch kompatibler wird. Die hiesigen Firmen werden neue Konkurrenz aus der Informations- und Telekommunikationsbranche mit neuen digitalen Geschäftsmodellen erhalten. Auf die braucht Branche Antworten, wenn sie nicht zum Zulieferer degradiert werden will.


Das Podium, von links: Andreas Hofer, Karin Frick, Martin Meier, Robert Minovsky, Jürgen Baumann

In diesem Zusammenhang war die Feststellung an der Podiumsdiskussion interessant, dass die in der Schweiz geltende Honorarordnung den Einsatz von innovativer Technik behindert. So lange die Planenden nämlich entsprechend der Bausumme entschädigt werden, fragt sich, wer den höheren Aufwand für die Optimierung von klugen Lösungen bezahlt. Nicht förderlich sei auch die heutige Ausschreibungspraxis. Meist werde einfach die billigstmögliche Lösung bestellt, mit der sich die gesetzlichen Anforderungen auf dem Papier gerade noch erfüllen lassen. Da fehle oft der Spielraum für innovative, neue Ansätze.

Der Nachmittag bot je eine Session zu Technik im Schul-, Büro- und Wohnbau sowie eine zur Gebäudeautomation. Besonders beliebt war die Besichtigung des Swisscom-Businessparks, während der die technischen Lösungen am lebenden Objekt erklärt wurden. Geschlossen wurde der offizielle Teil mit den Mitgliederversammlungen von eco-bau, NNBS und SGNI. An der eco-bau-Versammlung wurde die neue Organisation des Vereins vorgestellt und einstimmig verabschiedet.

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9.3.2016
Neu: Lehrgang eco-bau zum nachhaltigen Bauen

Der neue eco-bau-Lehrgang vermittelt den Teilnehmenden, wie sie die unterschiedlichen Anforderungen und Zielkonflikte beim gesunden und ökologischen Bauen meistern und wie sie Planungsinstrumente effizient einsetzen.

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Die Teilnehmenden lernen, wo die Stellschrauben für ein nachhaltiges Gebäudekonzept liegen und wie sich Projektentwürfe damit optimieren lassen. Es werden auch die Faktoren erläutert, die das Innenraumklima prägen und es wird die ökologische Materialwahl anhand von Praxisbeispielen behandelt.

Der Lehrgang besteht aus vier Kurstagen mit einer Vertiefungsarbeit aus dem persönlichen Arbeitsumfeld. Er richtet sich an Bauträger, Architektinnen und Architekten, Fachplanende und Bauleitende. Der Lehrgang wird gemeinsam mit SIA Form angeboten.

Programm-Flyer als PDF

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2015

13.10.2015
Fachtagung eco-bau/NNBS 2016 - Hightech oder Lowtech – wie viel Technik braucht nachhaltiges Bauen?

Die Fachtagung 2016 von eco-bau und NNBS findet am 17. März 2016 zum Thema „High-Tech oder Low-Tech – wie viel Technik braucht nachhaltiges Bauen?“ in Bern statt.

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An der Veranstaltung werden Forschungsarbeiten zum Thema präsentiert. Anhand von Praxisbeispielen werden unterschiedliche Ansätze für gleiche Nutzungen miteinander verglichen und es wird auch der Frage nachgegangen, was sich die Nutzenden eigentlich wünschen. Am Nachmittag wird es möglich sein, den neuen Swisscom-Businesspark in Ittigen der Architekten Atelier 5 zu besuchen.

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